Forschungsverbünde

Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen arbeiten in Forschungsverbünden zusammen, um gemeinsam an hochkomplexen Fragestellungen zu forschen und in Netzwerken Synergieeffekte zu erschließen. Im Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO) widmen sich verschiedene Forschungsverbünde dem Themenspektrum der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen. Finanzielle Förderung erhalten sie hierfür unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Union und diversen Stiftungen.

Unsere Forschungsverbünde

DFG Forschergruppe 2127

Der Inhalt befindet sich derzeit in Bearbeitung.

 

Wir stellen Ihnen die Informationen schnellstmöglich wieder zur Verfügung.

 

www.for2127.de

Else-Kröner-Forschungskolleg Regensburg – Interdisziplinäre translationale Immuno-Onkologie

Das Else-Kröner-Forschungskolleg Regensburg – Interdisziplinäre translationale Immuno-Onkologie ist ein translationales Forschungsprojekt der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg. Hier arbeiten Experten aus Immunologie und Tumormedizin zusammen und beschäftigen sich mit verschiedenen Fragestellungen zur Immuno-Onkologie – von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung im klinischen Betrieb.

 

Zudem unterstützt das Else-Kröner-Forschungskolleg Regensburg – Interdisziplinäre translationale Immuno-Onkologie Ärzte während der Facharztausbildung, die auf dem Gebiet der Immuno-Onkologie wissenschaftloch tätig sind. Finanziert wird das Forschungskolleg von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung.

 

www.ur.de/else-kroener-forschungskolleg-regensburg

Klinische Forschergruppe KFO262 „Der Tumorstoffwechsel als Modulator von Immunantwort und Tumorprogression“

Tumorzellen weisen im Vergleich zu normalen Zellen einen in vielerlei Hinsicht stark veränderten Stoffwechsel auf und tumorspezifische Stoffwechselprodukte modulieren die Interaktion zwischen Tumor, Bindegewebe und Immunsystem. Seit 2011 unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Universitätsklinikum Regensburg die klinische Forschergruppe KFO262 „Der Tumormetabolismus als Modulator der Immunantwort und Tumorprogression“ unter der Leitung von Prof. Dr. Marina Kreutz und Prof. Dr. Peter Oefner. Im Rahmen dieses Verbundforschungsprojektes wird das Zusammenspiel von Tumormetaboliten mit Tumorstroma-Zellen analysiert. Die Forscher haben sich das Ziel gesetzt, den in vielerlei Hinsicht stark veränderten Stoffwechsel von Tumorzellen und seinen Einfluss auf das Immunsystem des Patienten zu analysieren, um so konkrete therapeutische Angriffspunkte in den Stoffwechselwegen zur Hemmung des Tumorwachstums und der Reaktivierung des Immunsystems zu identifizieren.

 

Im März 2014 fand die Zwischenevaluation durch ein Expertengremium der DFG statt und die Verlängerung der Finanzierung der Klinischen Forschergruppe KFO 262 wurde mit einem Fördervolumen ca. 2,6 Mio € um weitere 3 Jahre bewilligt. Insbesondere die Integration neuer Arbeitsgruppen unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Herr und PD Dr. Simone Thomas (Innere Medizin III) sowie Prof. Dr. Mark Berneburg (Dermatologie) trugen maßgeblich zum Erfolg der Gruppierung bei. Im Rahmen der Verlängerung der KFO sollen nun auf Basis der Klärung der molekularen Ursachen des veränderten Stoffwechsels von Tumorzellen neue, medikamentöse Ansätze gefunden werden.

 

www.tumormetabolism.com

SFB Transregio 221

Im Sonderforschungsbereich Transregio 221 stehen bislang ungelöste Herausforderungen bei der Therapie von Leukämie- und Lymphompatienten durch Modulation der Transplantat-gegen-Wirt und Transplantat-gegen-Leukämie-Immunreaktion nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation im Fokus. Dabei arbeiten Wissenschaftler der Universitäten Regensburg, Erlangen und Würzburg sowie den dortigen Universitätsklinika unter Federführung des Regensburger Standortes zusammen.

 

Ziel des SFB Transregio 221 ist es, die allogene Stammzelltransplantation sicherer und erfolgreicher zu machen, indem Krankheitsrückfälle vermieden und Transplantationskomplikationen vermindert werden.

 

www.gvhgvl.de

Zentrum für Hirntumoren ZHT (incl. Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie)

Im Zentrum für Hirntumoren (ZHT) sind seit Juni 2009 alle Kliniken, Abteilungen und Institute am Universitätsklinikum, am Bezirksklinikum und an der Universität Regensburg zusammengeschlossen, die an Forschungsprojekten mit Hirntumoren beteiligt sind. Hier werden alle Grundlagen-, translationalen und klinischen Projekte gebündelt. Alle Projekte werden dabei in einem Steuerungsgremium koordiniert und sorgfältig abgestimmt.

 

Die kooperative Weiterentwicklung der klinischen Versorgung von Patienten mit Hirntumoren nimmt besonderen Stellenwert ein. Grundlage ist ein seit 1997 entwickeltes und optimiertes Konzept, nach dem alle beteiligten Ärzte zeitlich und räumlich eng zusammenarbeiten und die einzelnen Maßnahmen individuell abstimmen. Seit Februar 2011 stärkt die Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie mit einem daran angeschlossenen zentralen Studienbüro als Patientenportal für klinische Studien und klinische Schwerpunktversorgung das Zentrum für Hirntumoren (ZHT).

 

www.ukr.de/zentren/zht